Ausbildungsvergütung
Auszubildende bekommen während
der dualen Ausbildung in einem Betrieb eine entsprechende
Ausbildungsvergütung. Sie wird in der Regel nach
Tarifverträgen festgesetzt. Die Höhe unterscheidet
sich je nach der Branche, in welcher der Betrieb tätig
ist, sowie nach Ausbildungsbereich (Handel, Industrie,
Handwerk). Ist ein Betrieb nicht tarifgebunden, sind
auch freie Vereinbarungen möglich. Auch die jeweilige
Region spielt eine Rolle. Für die Beispielbeträge
wurde die Region Regensburg zur Berechnung verwendet.
Zur Orientierung können
folgende Zahlen dienen:
1. Ausbildungsjahr: zwischen 414
und 705 Euro monatlich
2. Ausbildungsjahr: zwischen 490 und 767 Euro monatlich
3. Ausbildungsjahr: zwischen 597 und 845 Euro monatlich
Bei Ausbildung in einer vollschulischen
Einrichtung erhält der Auszubildende keine Vergütung.
Kosten entstehen dem Auszubildenden
in der Regel nicht; allerdings können für
bestimmte Lehrgänge Kosten für Fachliteratur
anfallen sowie Fahrtkosten entstehen. Je nach Ausbildungsort
können auch Kosten für eine Unterbringung
anfallen. Unter bestimmten Bedingungen kann ein Auszubildender
gegebenenfalls auch Hilfe in Form von Berufsausbildungsbeihilfe
(BAB) oder BaföG erhalten. Informationen zu den
Voraussetzungen hierzu erteilt die Bundesagentur für
Arbeit.
Verdienst nach Abschluss der Ausbildung
Als Orientierungshilfe können
die folgenden Zahlen dienen. Sie können sich je
nach Region, Tarifverträgen und Branchenzugehörigkeit
des Betriebs unterscheiden und können nicht dazu
dienen, einen Anspruch abzuleiten. Für die Beispielbeträge
wurde wieder die Region Regensburg verwendet.
Neben den jeweiligen Anforderungen
des Stellenprofils entscheiden auch Berufserfahrung
und Verantwortungsgrad über die Höhe des Einkommens.
Bestimmte weitere Vergünstigungen wie 13. Monatsgehalt
und andere freiwillige Leistungen des Betriebes können
sich individuell ebenfalls stark unterscheiden.
Als Grundgehalt können Bürokaufleute
derzeit im Durchschnitt zwischen 2.450 und 2.626
Euro monatlich erwarten.
|